Donaufahrten / In Zeiten von Corona


Falls von Interesse, hier noch der Hinweis auf weitere Buchveröffentlichungen, die aufgrund unserer Reisen und Erkundungen entstanden sind:

Helga Sedlak, Die Donau war nicht an allem schuld. Erzählungen.

1. Auflage erschienen 2018 im TWENTYSIX-Verlag (Norderstedt); 188 Seiten.
ISBN: 978-3-7407-4584-4
Auch als E-Book erhältlich.


Die Donau, ein faszinierender europäischer Wasserweg: Also beginnt der Erzählband mit einer Gegenüberstellung zweier langer Donaufahrten vor sehr unterschiedlichem historischem Hintergrund - auf einem Tankmotorschiff 1964, und später mit einem Passagierschiff im Jahr 2010.

Die Erzählungen ergeben eine Familiengeschichte, die sich zwischen Regensburg, Deggendorf und Bayerischem Wald, Wien, Belgrad, Bukarest und dem Donau-Delta abspielt. Sie gehen jeweils von Gegenständen aus, die in der Familie - auch über zwei Weltkriege hinweg - bis heute erhalten geblieben sind.

Die Erzählerin begibt sich, den Figuren der Familie folgend, auf eine Spurensuche, die zugleich Heimatgefühle hinterfragt.
"Die Donau war an allem schuld!" lautet der Stoßseufzer einer zentralen Frauengestalt, welche widrigen Fügungen des Schicksals immer wieder ihren eigenen Willen entgegensetzt.

Geschichten vom Fortgehen und Ankommen in einer Welt,
in der man seinen Platz nicht vorbestellen kann.


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Helga Sedlak, Die Farben der Steine. Eine alte Liebe in den Zeiten von Corona. Roman.

1. Auflage erschienen 2020 im TWENTYSIX-Verlag (Norderstedt); 116 Seiten.
ISBN: 978-3-740-76971-0
Auch in epub-Form erhältlich.


Siebzehn Kapitel und ein Epilog – Schlaglichter auf die Reisen und Wanderungen von Helma und Walter, die den Roman ihres Lebens aufscheinen lassen. Die Schauplätze sind vielfältig: der Süden Italiens, die lykische Küste in der Türkei, die Azoren im Atlantik, die norwegische Küste vor dem Eismeer; im Zentrum Europas ein kleiner Ort im Osten Tschechiens, die Bergwelt des Antilibanon in Syrien; in der heimischen Region die Chiemgauer, Tiroler, Tegernseer Berge sowie das bayerische Voralpenland. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie werden die Wege von Helma und Walter auf die Moränenhügel beschränkt, die der eiszeitliche Inn-Gletscher schuf. Glück? Unglück? – Geblieben ist dem Paar jedenfalls ein Gefühl des Miteinander-Gehens.

In den einzelnen Kapiteln werden konkrete Erlebnisse überlagert von Erinnerungen und Rückblicken, auch von Wünschen. Diese betreffen sowohl die beiden Töchter, zu denen das Paar in den letzten Jahren den Kontakt verloren hat, als auch die Geschichte ihrer Ehe. Dabei wird vorwiegend eine weibliche Perspektive eingenommen. Helma geht vieles durch den Kopf: die Nähe von Paradies und Inferno, der Wechsel zwischen Anziehung und Abstoßung, das Zusammenspiel von Kontakt und Verwandlung – von all dem erzählen auch die Farben der Steine.


Magmatische Gänge im marmorisierten Latemarkalk
am Dos Capel, Predazzo (Trentino)

 

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